Kenne Deinen Wert – Warum Du Dich nicht unter Wert verkaufen solltest

Kenne Deinen Wert – Warum Du Dich nicht unter Wert verkaufen solltest

Lange habe ich nichts auf meinem Blog geschrieben. Das liegt 1. daran das ich kein wirklich guter Schreiberling bin und 2. das ich keine Artikel schreiben möchte, die es schon zu Tausenden da draußen gibt.

Heute hat mich allerdings ein Beitrag einer lieben Freundin auf Facebook inspiriert mal wieder einen neuen Beitrag auf meinem Blog zu verfassen, da ich denke, dass viele das gleiche Problem haben. Um was es geht, kannst Du in diesem Facebook-Post von Katharina Kislewski lesen.

Auch wenn die Geschichte nicht von Katharina Kislewski selbst stammt, ist es gut, dass sie sie gefunden hat und anderen zeigt. So lernen andere daraus das man sich niemals unter Wert verkaufen soll.

Und genau das bringt uns zur nächsten Frage.

Was macht die Arbeit von jemandem wertvoll?

Menschen, die  als Freiberufler, heute sagt man meisten Freelancer, arbeiten, haben oft Schwierigkeiten, ihren eigenen Wert zu erkennen. Sie haben möglicherweise das Gefühl, dass sie nicht so qualifiziert sind wie diejenigen, die für traditionelle Arbeitgeber arbeiten und für ihre Arbeit nicht angemessen bezahlt werden. Aber wir alle haben einen Wert und wir sollten ihn erkennen, auch wenn wir nicht mit jemand anderem zusammenarbeiten.

Was die Arbeit der Menschen wertvoll macht, ist schwer zu bestimmen. Es ist etwas, das ein Individuum in sich trägt und es liegt an ihm, zu entscheiden, was sein Wert ist. Wenn Sie Ihren eigenen Wert erkennen, wissen Sie, wie viel Mühe Sie in Ihre Arbeit stecken müssen.

Wie oft habe ich in meinen mehr als 20 Jahren, seit ich diesen Job mache, Sätze gehört wie:

– Das ist aber teuer
– Geht das auch günstiger
– kann man da am Preis noch etwas machen?
usw.

Als ich damals angefangen habe Webseiten zu erstellen, da hat noch niemand solche Fragen gestellt und wir waren noch weit entfernt von der „Geiz ist Geil“ Mentalität.

Ich kann mich noch an meine allererste Webseite erinnern und das ich damals dafür 3000 DM angesetzt hatte. Der Kunde sagte damals das er mit mehr gerechnet hätte und mit dem Preis einverstanden sei.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, das es damals noch kein WordPress gab und man Webseiten noch richtig mit HTML oder PHP coden musste.  Damals hatten wir noch nicht die Möglichkeit „Deine eigene Webseite in 15 Minuten“ zu erstellen. Was quasi auch gar nicht Möglich ist. Wenn Ihr also irgendwo mal diesen Satz hört, glaubt es nicht.

Denn zu einer Webseite gehört als nur die Installationsroutine von WordPress wo man nur auf den Button klickt und fertig.

Wie schätzt Du Deine Arbeit ein, wie viel bin ich wert, bin ich es wert?

Über diese Frage solltest Du Dir Gedanken machen. Denn erst, wenn Du Dir darüber im Klaren bist, was Du selbst bzw. Deine Arbeit wert bist, kannst Du Deinen Preis bestimmen. Denn die Summer Deines Wertes ergibt sich aus mehreren Faktoren. Zum einen aus Angebot und Nachfrage. Zum anderen aus dem Wissen und der Erfahrung, die Du mitbringst bzw. Du Dir im Laufe der Jahre angeeignet hast.

Erinnerst Du Dich an die Sätze weiter oben? Wenn diese Sätze fallen, verweise ich meistens auf dieses Video hier:

Mittlerweile habe ich mir angewöhnt darüber nicht mehr zu diskutieren, um meine Preise nach unten zu schrauben, wie ich es als Anfänger selbst oft getan habe, nur weil ich den Auftrag bekommen will. Lieber verzichte ich auf einen Job und vermeide damit jede Menge Ärger. Denn meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass die, die am wenigsten zahlen, auch den meisten Stress machen und man meistens mit denen sehr viel Zeit verschwendet.

Wogegen Kunden, die mit dem Preis zufrieden sind, die chilligsten sind und mit denen hat man den wenigsten Stress. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht.

Fazit: Die Menschen respektieren Dich und Deine Arbeit, indem Sie die Qualität und Deine Erfahrungen zu schätzen wissen und entsprechend honorieren.

Themes checken – Die Sache mit den Free WordPress Themes

Themes checken – Die Sache mit den Free WordPress Themes

Wenn man bei Google nach Free WordPress Themes sucht findet man ungefähr 65.900.000 Ergebnisse. Das heißt man hat jede Menge Möglichkeiten an kostenlose WordPress Themes zu gelangen. Wobei man bei der Suche nach kostenlosen WordPress Themes immer noch auf ungefähr 870.000 Ergebnisse kommt. Allerdings bedeutet das nicht gleichzeitig das diese WordPress Themes nicht unbedingt kostenlos sein müssen. Denn hinter vielen der Ergebnisse befinden sich Webseiten die auch kostenpflichtige WordPress Themes, sogenannte WordPress Premium Themes, für lau anbieten und diese dann unter Umständen die Runde machen und von Freelancern oder „Falschen Freunden“ für kleines Geld angeboten werden. Was ohnehin schon zwielichtig ist, denn man kann die meisten angebotenen Premium WordPress Themes für ein paar Euro mehr vom Originalanbieter, mit offizieller Lizenz erhalten.

Kostenlose WordPress Themes – wirklich kostenlos?

Wie heißt es so schön? Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul. Es ereignete sich gestern. Durch einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk lernte ich einen Kollegen kennen. Wie immer, da ich neugierig bin, schaute ich mir seine Webseite an und war beeindruckt. Sauberes Design, übersichtlich aufbereitet und alle Infos da die man braucht um zu sehen welche Dienstleistung er anbietet. Das Theme gefiel mir und ich wollte wissen welches es ist. Schließlich weiß man ja nie ob ein Kunde vielleicht einmal an so einem WordPress Theme interessiert ist für seinen Internetauftritt.

Ich begab mich, zu meiner inzwischen lieb gewonnenen Seite Wpthemedetector, um zu sehen welches Theme er auf seiner Seite benutzt. Ich bekam zwar das gewünschte Ergebnis angezeigt, aber die Seite spuckte auch noch einige andere Ergebnisse aus. Zum Beispiel wurde mir angezeigt das dieses WordPress Theme von einer der vielen illegalen Seite Namens Themekiller  heruntergeladen wurde, welche ich weiter oben kurz erwähnt hatte.

Kostenlose WordPress Themes

Als ich das dem Kollegen sagte, war er schockiert und erzählte mir, er habe dieses Theme von einem Freund erhalten für schlappe 30 €uro. Worauf ich ihm sagte das er das Original mit Lizenz auch schon für $59 (aktueller Umrechnungskurs sind 55,72€) beim ThemeForest hätte kaufen können. Er hätte also nur knapp 25€ mehr zahlen müssen für eine Lizenz.

Was lernen wir daraus? Ich gebe zu, der Titel ist etwas extrem gewählt. Aber wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr. Oder würdet Ihr Euren Freunden 1. ein geklautes Word Press Theme verkaufen und 2. riskieren wollen das Euer Freund oder Kollege Ärger bekommt, nur weil Ihr Euch bereichern wollt? Ich glaube nicht.

Mal davon abgesehen das es nicht rechtens ist, weiß man nie was man sich auf solchen illegalen Seiten einfangen kann. Zum anderen weiß man nie ob das dort kostenlos zum Download angebotene Theme irgendwelcher Schadcode einprogrammiert worden ist. Daher solltet Ihr lieber Eure WordPress Themes von vertrauenswürdigen Seiten kaufen bzw. downloaden.

Abschließend noch ein paar Quellen wo man kostenlose WordPress Themes und kostenpflichtige WordPress Themes downloaden kann.

Kostenlose WordPress Themes

Kostenpflichtige WordPress Themes

Von Lesern empfohlene WordPress Themes

Wenn Ihr noch ein paar vertrauenswürdige Seiten kennt, könnt ihr mir diese gern in die Kommentare schreiben. Ich nehme sie dann in meine Liste mit auf und ihr bekommt einen Link (empfohlen von Name/Webseite) zu Eurer Webseite.

Toleranz und Respekt für eine bessere Welt

Toleranz und Respekt für eine bessere Welt

Eigentlich ist das hier ein Technik Blog und eigentlich bin ich kein Mensch, der eine politische Überzeugung oder einen religiösen Glauben hat. Aber die Ereignisse der letzten Tage stimmen mich nachdenklich und ein Post auf Facebook bringt mich tatsächlich dazu, meine Meinung zu dem Thema zu schreiben. Einer meiner Facebook Freunde, eine besorgte Bürgerin und Mutter, schrieb einen Post über die „angeblich“ heuchlerische Rede von Angelika Merkel, unser aller  Deutschen Kanzlerin.

Es ist schlimm, wenn solche Dinge passieren wie in Paris letzte Nacht. Aber man kann der Kanzlerin nicht sagen, sie soll sich den „Stiefel der Mitschuld anziehen“. Sie ist nicht verantwortlich, was einzelne Menschen tun. Sie präsentiert Deutschland im Namen ihrer Wähler. Wer sie kritisiert, hat entweder die falsche Partei/Person gewählt oder gar nicht gewählt. Jetzt ihr alle Fehler in die Schuhe zu schieben, ist der falsche Weg.

Das Umfeld bestimmt die Entwicklung – Die Grundlage wird in der Familie gelegt

Sind wir doch mal ehrlich. Toleranz und Respekt haben die meisten Menschen nicht mit Löffeln gegessen. Wie auch? Das fängt doch schon im eigenen familiären Umfeld an. Eltern sind dafür verantwortlich, welche „Werte“ sie ihren Kindern beibringen. Wer das als Kind nicht mit auf den Weg mitbekommt, lernt es nie, tolerant zu sein und andere Menschen zu respektieren. Dazu gehört auch, andere Religionen und Herkünfte zu tolerieren, zu respektieren und zu akzeptieren.

Und ich bin ehrlich, auch ich habe manchmal negative Gedanken in meinem Kopf, wenn ich Menschen aus anderen Herkunftsländern begegne in meinem täglichen Leben und Umfeld. Allerdings komme ich dann auch schnell in die Realität zurück, denn ich selbst bin Ausländer in einem anderen, fremden Land und bin froh, dass ich akzeptiert werde. Das geht aber nur, wenn man sich an die Gegebenheiten anpasst und diese akzeptiert. Und da sind wir wieder bei dem Punkt der Erziehung. Dank meiner Eltern wurde ich dazu erzogen, andere Menschen zu respektieren, egal woher sie kommen und was sie sind oder welchen Glauben sie haben.

Natürlich heiße ich das nicht gut und toleriere nicht, was in Paris passiert ist und verurteile die Geschehnisse. Die Verantwortlichen sollen dafür zur Rechenschaft gezogen werden und rechtskräftig verurteilt werden. Aber was wird passieren? Es werden noch mehr Rechtsdenkende auf Ausländer schimpfen und sich einen wie Herrn H. zurück wünschen. Es wird noch mehr Verirrte, Verwirrte und Dumme geben, die sich denen anschließen, mitlaufen und mitgröhlen. Es wird noch mehr Hass geschürt aus dem eigenen Land oder aus anderen Ländern. Es werden noch mehr Soldaten und Waffen in Krisengebiete geschickt, um die sogenannte eigene Freiheit und seine eigenen Werte zu verteidigen.

Aber, hat nicht jeder das Recht seine eigenen Werte zu leben und das Recht auf Freiheit? Und das egal, wo er lebt oder leben möchte? Mit Waffen kann man das sicher nicht regeln, denn sonst endet es so wie Albert Einstein es schon sagte:

Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

Wir haben nur diese eine Welt! Wir sollten sie erhalten und zwar zusammen, anstatt sie und die ganze Menschheit selbst zu zerstören! Es ist ein langer und kein leichter Weg, aber er kann nur gemeinsam gegangen werden.

Nachtrag: Auch andere machen sich Gedanken zum Thema Respekt, Toleranz und Menschlichkeit und bekunden dies auch offen auf Ihren Seiten.

WordPress sicherer machen – 7 Regeln die Du beachten solltest

WordPress sicherer machen – 7 Regeln die Du beachten solltest

Wie kann ich mein WordPress sicherer machen? Diese Frage scheinen sich manche Kunden nicht zu stellen. Wenn ich mich an so manche Usernamen und Passwörter erinnere, die ich im Laufe der Jahre von Kunden bekommen habe, muss ich doch immer wieder grinsen, leider! Glauben manche Menschen doch tatsächlich, sie müssten ihre Zugangsdaten mit den Namen ihrer Haustiere oder mit Geburtstagen verschönern, um sich diese einfacher merken zu können und wundern sich irgendwann, wenn ihre WordPress Webseite von außen attackiert wird.

Wordpress Attacken und wie man sich dagegen schützen kann
Wie im oberen Bild zu sehen ist, gibt es doch jede Menge Gründe, seine Wordpress Seite sicherer zu machen. Das oben gezeigt Bild ist nur ein kleiner Ausschnitt von ca. 15000 Versuchen in genau einem Jahr. Die Logfiles, in denen versucht wurde, Zugang zu einer WordPress Webseite zu erlangen, umfassen mehr als 750 Seiten.

Was musst Du tun, um Dein WordPress sicherer zu machen?

WordPress sicherer zu machen beginnt schon mit der Installation von WordPress. Bei der Installation wird man gefragt, wie der Datenbank-Präfix lauten soll. WordPress schlägt in der Grundkonfiguration bisher immer „wp“ vor. Das sollte man als erstes immer gleich ändern. Es bietet sich z.B. der Name der Domain an.  So könnte man den neuen Präfix eventuell „md2015_“ nennen oder nur „md15_“. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Hauptsache Du benutzt nicht den vorgegebenen Wert.

Im nächsten Schritt der Installation wirst Du als Administrator auch darum gebeten, einen Benutzernamen und ein Passwort festzulegen. Dummerweise schlägt WordPress dabei immer „admin“ als Benutzernamen vor. Leider benutzen die meisten User auch diesen und übernehmen einfach den vorgeschlagenen Usernamen.

Ganz wichtig! Denke Dir Deinen eigenen Benutzernamen aus, um Dein WordPress von Anfang an sicher zu machen.

Benutzernamen, die Du auf keinen Fall verwenden solltest!

  • admin
  • webmaster
  • verwalter
  • systemadministrator
  • usw….

Benutze stattdessen Eigenkreationen wie z.B. „KlausausStadt“, „ManfredderTechniker“ oder was Dir sonst so in den Sinn kommt. Natürlich kannst Du diese Benutzernamen auch mit Zahlen kombinieren. Wenn Du Dich nun fragst, ob dieser komische Name dann auch unter Deinen von Dir verfassten Artikeln angezeigt wird, kann ich Dich beruhigen: Nein! Du kannst in Deinem Profil einen eigenen Namen festlegen, der unter Deinen Artikeln als Verfasser angezeigt werden soll.

Nachdem Du Dir nun einen passenden Benutzernamen zugelegt hast, wird als nächstes die Wahl des Passwortes abgefragt. Leider benutzen Menschen auch 2015 noch immer so einfach zu knackende Passwörter wie password, gefolgt von 123456 und 12345678.

Passwörter, die Du auf keinen Fall verwenden solltest:

  • passwort
  • password
  • 123456
  • 12345678
  • usw….

Was ist ein sicheres Passwort?

Sicheres Passwort für Worpress Dashboard erzeugenEin sicheres Passwort, mit dem Du Dein WordPress sicher machen kannst, besteht aus mindestens 12 Zeichen. Darin enthalten sein sollten Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Außerdem ganz wichtig:

Ein sicheres Passwort steht in keinem Wörterbuch und existiert genau ein Mal
und könnte so aussehen wie im rechten Foto dargestellt.

Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, Passwörter zu erstellen. Aber es gibt gute Hilfsmittel wie z.B. im gezeigten Beispiel den Passwortgenerator von 1Password.

Was ist als nächstes zu tun, um WordPress sicher zu machen?

Schreibe Deine Artikel auf Deinem WordPress-Blog nie mit dem Administrator-Benutzer. Am besten legst Du dafür einen separaten Benutzer mit eingeschränkten Rechten an. Diesem Benutzer muss auch eine eigene E-Mail Adresse zugewiesen werden, da Du als Administrator mit der gleichen E-Mail Adresse keinen zweiten Benutzer erstellen kannst.

WordPress, Themes und Plugins immer auf dem neusten Stand halten

Um Dein WordPress sicher zu halten, ist es außerdem wichtig, sich um die Aktualisierung der Software zu kümmern. Damit ist gemeint, dass Du WordPress selbst immer auf die gerade aktuellste Version updaten solltest. Laut einer aktuellen Statistik sieht die Benutzung von WordPress derzeit folgendermaßen aus.

Benutzung WordPress Versionen 2015

Welche WordPress Versionen werden derzeit benutzt? (Stand November 2015)
  • WordPress 4 -> 83.3%
  • WordPress 3 -> 16.1%
  • WordPress 2 -> 0.6%
  • WordPress 1 -> weniger als 0.1%
Wie ist die Benutzung der verschiedenen WordPress 4 Versionen verteilt? (Stand November 2015)
  • WordPress 4.3 -> 58.3%
  • WordPress 4.2 -> 24.0%
  • WordPress 4.1 -> 11.3%
  • WordPress 4.0 -> 6.4%

Achte auch darauf, dass Du außer WordPress zu aktualisieren auch immer Deine Themes und Plugins auf den neusten Stand bringst. Der Grund dafür ist die Anpassung der einzelnen WordPress Plugins und Themes an die jeweilige neueste WordPress Version. Falls ein Plugin nicht auf dem aktuellsten Stand ist und dadurch nicht mehr kompatibel mit Deiner WordPress Version ist, kann es dadurch zu Fehlern oder sogar zum Absturz Deiner Webseite kommen. Womit ich direkt zum nächsten Tipp komme, um die Sicherheit Deines WordPress-Blogs bzw. Deiner WordPress-Seite zu erhöhen.

Der Einsatz von Plugins, um WordPress sicherer zu machen

Um WordPress sicherer zu machen, kannst Du auf jede Menge Plugins zurückgreifen. Zunächst aber solltest Du daran denken, Plugins nur aus vertrauenswürdigen Quellen zu benutzen. Am besten also Plugins immer direkt über das Dashboard installieren oder das entsprechende WordPress Plugin direkt von der offiziellen WordPress Seite herunterladen. Nachfolgend möchte ich einige Plugins bzw. Möglichkeiten auflisten, auf die Du zurückgreifen kannst, um Dein WordPress sicherer zu machen. Ich möchte auch kurz erläutern, was diese bewirken.

Sucuri Security - Auditing, Malware Scanner and Security Hardening
Das Sucuri WordPress Sicherheits-Plugin ist ein Sicherheits-Toolset für die Sicherheitsintegritätsüberwachung, Malware-Erkennung und der Verstärkung der Sicherheit Deines WordPress-Blogs
Limit Attempts von BestWebSoft
Das Plugin Limit Attempts von BestWebSoft begrenzt die Anzahl der Login-Versuche von IP-Adressen. Bei dem Plugin hat Ihr die Möglichkeit auch Blacklisten und Whitelisten zu erstellen.
Two-Factor Authentication (Google Authenticator)
Two Factor Authentication, um Webseiten vor unberechtigten Anmeldeversuchen zu schützen. Unterstützung per SMS, QR Code, Push, Google Authenticator
BulletProof Security
BulletProof bietet WordPress-Website Security Schutz für Firewall-Sicherheit, Login Sicherheit, Datenbanksicherheit … effektiv, zuverlässig, einfach zu bedienen …
BackUpWordPress
BackUpWordPress legt automatisch Backups von Deinem WordPress an. Auch manuelle Backups sind möglich sowie individuelle Einstellungen für zeitgesteuerte Backups.
Antispam Bee
Antispam Bee hilft Dir beim Kampf gegen Kommentar-SPAM. Antispam Bee blockiert wirksam Spam Kommentare und Trackbacks und das ohne Captchas

Fazit

Als Fazit möchte ich einfach nachfolgende Grafik sprechen lassen. Wenn Ihr diese Punkte einhaltet, seid Ihr mit Eurem WordPress-Blog auf der sicheren Seite.

Wordpress sicherer machen 7 Regeln die Sie beachten sollten

Hilfe – meine Artikel werden nicht gelesen!

Hilfe – meine Artikel werden nicht gelesen!

Meine Partnerin hat mich heute Morgen, ok es war schon 12 Uhr, nach einer langen Nacht an der Playsi, geweckt und hat mir ganz aufgeregt erzählt, sie habe in Bezug auf Artikeltexte etwas ganz tolles gefunden. Es gehe darum, wie man diese interessanter gestalten kann, damit sie auch von Besuchern gelesen werden. Angeregt von ihrem Enthusiasmus begann ich ebenfalls darüber nachzudenken. Sie brachte mich dazu, mir ebenfalls ein paar Gedanken zu dem Thema zu machen und sofort gingen mir einige Fragen durch den Kopf.

Was muss man tun, damit Artikel gelesen werden?

Zunächst einmal muss man sich darüber im Klaren sein, das man seine Artikel nicht für die Suchmaschinen alias Google & Co. schreibt, sondern für die Besucher seiner Webseite. Das ist zwar kein Garant dafür, dass die Artikel auch gelesen werden, aber schon einmal ein guter Anfang, um Besucher auf der Seite verweilen zu lassen, da Google die Verweildauer als Rankingfaktor in die SERP´s einfließen lässt. Einfach gesagt, lange Verweildauer = interessanter Inhalt für Besucher. Ok, es kann natürlich auch vorkommen, dass ein Besucher aus welchen Gründen auch immer eine Seite im Hintergrund offen lässt, ohne wirklich die Inhalte wahrzunehmen.

Davon gehe ich aber nicht aus, denn mir geht es in diesem Artikel um die Frage: Wie kann man einen Artikel so gestalten, dass er trotz eines langen Textes für Besucher interessant genug ist, um auf der Seite zu verweilen und den Artikel wirklich zu lesen? Dazu sollte man zunächst einmal in die Vergangenheit gehen und sich folgende Frage stellen:

Wie viel von einem Artikel werden meine Besucher tatsächlich lesen?

In einer interessante Studie im Jahr 2015 mit 500 Personen wurde von Dan-Petrovic nachgefragt, wie die Probanden vorgehen, um Inhalte online zu lesen. Als Ergebnis kam heraus, dass die Menge der Besucher, die tatsächlich alles Wort-für-Wort lesen, gerade mal bei 16% liegt. Erstaunlicherweise ist dies genau das gleiche Ergebnis, der gleiche Prozentsatz, auf den Nielsen schon im Jahre 1997 kam. Das ist nun schon fast zwei Jahrzehnte her und wir haben immer noch nicht gelernt, wie man für Besucher/Leser schreiben sollte. Stattdessen konzentrieren wir uns meistens darauf, für Suchmaschinen relevante SEO-Texte zu verfassen oder von SEO Agenturen verfassen zu lassen.

Keine Ahnung wie es Euch geht, aber sollte man mit seinem Blog oder seiner Webseite nicht die Chance nutzen, um unsere Inhalte zu verbessern und um Besuchern eine bessere Benutzererfahrung zu bieten? Es ist doch traurig, dass 4 von 5 Besuchern nicht alles lesen, was geschrieben wurde. Die Frage, die wir uns stellen müssen, ist:

Warum schreiben wir noch, wenn Besucher die Artikel sowieso nicht lesen?

Dazu sollte man wissen, was die Befragten dazu gesagt haben. Die Antworten auf die Frage „Warum lesen Besucher keine Artikel?“ lauteten unter anderem: „Nun, ich überspringe Sachen einfach“, „Ich habe keine Zeit zum Lesen“, „Ich scanne hauptsächlich Texte“, oder „Ich lese alles“. Dies gaben 80 von 500 Personen an. Der Rest meinte: „Ich habe gerade die Überschrift gelesen und bin dann wieder gegangen“.

Weitere Studien zeigten, dass die Menschen nach schnellen Antworten suchen. Sie wollen nicht zu lange auf einer Seite verweilen und verlieren das Interesse nach der Hälfte des Inhaltes. Sie finden das Design schlecht. Sie finden den Inhalt zu komplex oder schlecht geschrieben.

Wie sollte man schreiben, damit die Inhalte auch gelesen werden?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Einen Ansatz und ein Video zu dem Thema könnt Ihr weiter unten sehen. Dan empfiehlt darin auch ein Plugin Hypotext, mit dem Ihr Eure langen Texte kürzen könnt, ohne jedoch den Inhalt zu verlieren. Dieses Plugin ist aber leider derzeit mit der aktuellen Version von WordPress nicht kompatibel. Daher würde ich, Danke an Harry für seine Info, von dem Einsatz dieses WordPress Plugins eher abraten. Ich empfehle für diese Art der Darstellung, speziell für WordPress, das Plugin Shortcodes Ultimate.

Mein Fazit

Wenn man Artikel schreibt, sollte man darauf achten, dass sie:

  • für die Besucher der Seite geschrieben werden und Mehrwert bieten
  • eine angemessene Länge haben, aber trotzdem das Minimum an Wörtern enthalten, um von den Suchmaschinen beachtet zu werden
  • interessant zu lesen sein, um Besucher zu animieren, bis zum Ende zu lesen
  • falls notwendig mit Hilfe von Plugins verkürzt werden, um langes Scrollen zu vermeiden und Besucher nicht zu vergraulen
  • keine oder dezent platzierte Werbung enthalten

PS. Gerade geht mir durch den Kopf, wieso und wann ich eigentlich Artikel schreibe? Die einfache Antwort ist, wenn ich Lust dazu habe oder ich von jemandem inspiriert werde.

Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere seinen Standpunkt zu diesem Thema als Kommentar hinterlässt.